Der Angebotsverhandlungsprozess baut direkt auf der Vendor-Übersicht auf und verwandelt Marktransparenz in messbare kommerzielle Vorteile. Unternehmen erhalten die bestmöglichen Preise, Servicekonditionen und Vertragsbedingungen – ohne administrativen Aufwand oder Anbieterdruck.
1. Vendor Shortlisting
Auf Grundlage der strukturierten Vendor-Übersicht entsteht eine Shortlist. Nur Anbieter, die die technischen, funktionalen und strategischen Anforderungen erfüllen, werden in aktive Verhandlungen einbezogen. Das verhindert unnötige Gespräche und richtet Ressourcen auf die vielversprechendsten Optionen.
2. Direkte Anbieteransprache
Die ausgewählten Anbieter liefern maßgeschneiderte, szenariobasierte Angebote. Angefragt werden präzise Informationen zu:
• Preis- und Lizenzmodellen
• Supportniveau und SLA-Verpflichtungen
• Optionalen Add-ons oder Managed-Service-Stufen
So entstehen Angebote, die den realen Bedarf des Unternehmens widerspiegeln.
3. Wettbewerbs-Benchmarking
Alle eingehenden Angebote werden analysiert, um folgende Punkte transparent zu vergleichen:
• Preisvorteile
• Verbesserte Servicebedingungen
• Zusatzfunktionen oder gebündelte Leistungen
Dieser Vergleich identifiziert klare Verhandlungsspielräume und schafft eine faire Marktgrundlage.
4. Iterative Verhandlungsrunden
Die Anbieter werden in strukturierten Runden erneut einbezogen. Verbesserte Bedingungen eines Anbieters dienen als Anreiz für andere, ihre Konditionen ebenfalls zu optimieren. Dieser iterative Prozess maximiert kontinuierlich:
• enthaltene Leistungen oder Erweiterungen
• Rabatte
• SLA-Verpflichtungen
• vertragliche Flexibilität
5. Optimierte Angebotsauswahl
Am Ende des Verhandlungszyklus erhalten Unternehmen eine Auswahl vollständig optimierter Angebote. Da Software- und Serviceverträge oft mehrjährige Laufzeiten haben, sichern gute Ausgangskonditionen langfristige finanzielle und operative Vorteile.
6. Ergebnis und Mehrwert
Unternehmen erhalten ein klar strukturiertes Empfehlungspaket mit:
• direkt verhandelten Preisen
• detaillierten Servicekonditionen
• Funktions- und SLA-Vergleichen
• kommerziellen Vorteilen aus der Verhandlung
Dies ermöglicht fundierte Kaufentscheidungen – gestützt durch transparente, messbare Mehrwerte.


